Anklage erhoben: Starkoch Alfons Schuhbeck im Visier der deutschen Behörden

Wenn es nach der Staatsanwaltschaft München geht, so hat Starkoch und TV-Liebling Alfons Schuhbeck den Fiskus um eine stolze Summe geprellt. Wovon die Rede ist? Von sage und schreibe zwei Millionen Euro. Kaum zu glauben, aber wahr!

Sollte das Gericht diese heftige Anklage jetzt bestätigen, droht dem 72-Jährigen sogar eine nicht unbedingt kurze Haftstrafe.

Doch erst einmal etwas zum Hintergrund der Anklage: Vor zwei Jahren kam es zu einer Razzia in den Restaurants „Orlando“ und „Südtiroler Stuben“ von Alfons Schuhbeck. Der Verdacht war damals schon klar: Hier soll Geld in großer Menge unterschlagen worden sein. Postwendend wurden Ermittlungen eingeleitet, die bisher auch noch nicht zum Abschluss gebracht werden konnten.


Ob es jetzt allerdings wirklich zu einem Prozess kommt, muss das Münchener Landgericht in letzter Instanz entscheiden. Seit der Anklage im Jahre 2019 ist hier noch keine Entscheidung gefällt worden. Es heißt also weiter abzuwarten. Für Schuhbeck selbst sicher keine einfache Zeit. Wird er nämlich tatsächlich verurteilt, könnte er in seinem hohen Alter noch hinter schwedische Gardinen wandern. Kein wirklich schöner Gedanke.

Allerdings muss man der Vollständigkeit halber auch erwähnen, dass diese News nicht unbedingt die einzigen schlechten für Schuhbeck sind. Im Juli diesen Jahres musste der Koch für seine Betriebe außerdem Insolvenz anmelden. Der Grund sollen die ausbleibenden Corona-Hilfen gewesen sein. Diese seien dem Sternekoch zwar zugesagt, aber nie ausgezahlt worden sein. Fakt ist aber auch, dass es der Firma des 72-Jährigen schon länger nicht mehr besonders gut ging. Corona war da am Ende nur noch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.


Aber als wäre das noch nicht genug, gibt es noch eine weitere Baustelle im Leben des passionierten Kochs: Auch das Bundesamt für Justiz geht gegen Schuhbeck vor, da er seit 2016 keine Geschäftsberichte mehr veröffentlicht haben soll. Scheint so, als würde die Luft langsam ganz schön knapp werden.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.