Angelo Kelly: Harte Strafe wegen Kinderarbeit

Erst im letzten Jahr stieg Angelo Kelly aus der Band seiner Familie, der „Kelly Family“ aus. Doch nun macht er erneut Schlagzeilen: Und zwar ziemlich negative! Gemeinsam mit seiner eigenen Kernfamilie nämlich, führte er seine Musikkarriere fort – und für einen Auftritt gab es nun mächtig Ärger. Weil er seine musikalischen Gene an seine Kinder weitergegeben hat, traten auch sie bei besagtem Auftritt im Juli 2019 auf dem Schloss Eyrichshof im bayerischen Ebern auf. Darüber berichtet aktuell die „Bild“-Zeitung.

Der Auftritt hat allerdings das dort ansässige Gewerbeaufsichtsamt auf den Plan gerufen. Dieses zeigte Kelly an, weil sein Sohn William damals erst vier Jahre alt war – und dennoch zu später Stunde auf der Bühne stand und sein Talent zum Besten gab.


Mittlerweile soll dieser Fall beim Amtsgericht Haßfurt liegen. Gerichtsexpertin Kerstin Leitsch sagte in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung zu diesem Fall: „Angelo K. soll seinen Sohn von 20 bis 20.20 Uhr auf der Bühne unter Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz beschäftigt haben.“ Ein Vorwurf, für den der 39-Jährige unter Umständen jetzt bis zu 5.000 Euro bezahlen muss.

Hiergegen hat der bekannte Sänger aber nun schon Einspruch eingelegt. Zudem beteuerte er mit Nachdruck: „Ich würde nie etwas tun, was das Wohl meines Kindes gefährden würde.“ Und auch der Anwalt des Sängers, Julian Ackermann, den er zu diesem Zwecke kurzfristig zu Rate gezogen hat, stellte gegenüber der Zeitung klar: „William konnte selbst entscheiden, ob er auf die Bühne möchte.“ Wie genau das Urteil in dem Fall ausfallen wird, entscheidet sich voraussichtlich am 12. Februar diesen Jahres. Man darf daher jetzt schon gespannt sei und abwarten, welches Urteil das bayrische Gericht diesbezüglich fällen wird.


Alles in allem bleibt dann auch zu hoffen, dass sich Angelo Kelly in Zukunft an die Jugendschutzgesetze hält und seinen Sohn nur noch am Tag mit zu Auftritten nimmt.

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