Amira Pocher: Ihre Mutter rettete sie vor einem entsetzlichem Verbrechen

Amira Pocher berichtet schockierende Details aus ihrer Kindheit. Dass sie heute so gesund und glücklich ist, wie wir sie kennen, ist leider keine Selbstverständlichkeit. Amiras Vater wollte sie nämlich beschneiden lassen!

Meistens sind Oli und Amira Pocher (27) dafür bekannt, über andere Promis und Influencer zu reden. Doch im Podcast „Die Pochers hier!“ gibt Amira auch immer mehr über sich selbst preis. Nun erklärte das Model: Wenn es nach ihrem Vater gegangen wäre, hätte man ihr als kleines Mädchen die Genitalien zerschnitten.

„Dank meiner Mutter wurde ich nicht beschnitten“, erzählt die Ehefrau von Oliver Pocher (42) in dem Video-Format. Was das genau heißt, legt sie ebenfalls dar: „Das ist in jeder Kultur anders, aber im Prinzip geht es darum, dass die Frau keine Lust mehr verspürt, beziehungsweise keinen G-Punkt mehr hat. Die äußeren und inneren Schamlippen werden dann weggeschnitten.“

Im Gegensatz zur Beschneidung von Jungen handelt es sich dabei um eine medizinisch nicht zu rechtfertigende Operation. Sie gilt als Verstümmelung, die schwere körperliche und seelische Schäden hinterlässt. In der Regel findet der Eingriff aus religiösen Gründen statt. Amira Pocher, die sich selbst als Atheistin bezeichnet, findet: Mädchen-Beschneidung „ist das Allerletzte“.

 

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Lipstick on point…💄

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Amiras Vater ist Ägypter. Als das Model drei Jahre alt war, zog er jedoch zurück in die Heimat, wohingegen Amira bei der Mutter in Österreich aufwuchs. Zu ihrem leiblichen Vater hatte sie 20 Jahre lang keinen Kontakt. Erst als junge Frau traf sie den Ägypter wieder.

Wer weiß, wie sich die Gattin Oliver Pocher entwickelt hätte, wenn es damals nach dem Willen ihres Vaters gegangen wäre. Doch eines steht fest: Rechtlich hätte sich Amiras Vater damit strafbar gemacht. Amira Pocher ist im österreichischen Klagenfurt am Wörthersee geboren. Weibliche Genitalverstümmelung wird dort als schwere Körperverletzung bestraft und ist mit einer Freiheitsstrafe versehen.