Amazon-Chef löst Kündigungswelle bei Amazon aus

Jeff Bezos ist der zweitreichste Mensch der Welt – das hat er Amazon zu verdanken. Mit DIESER Aktion jedoch löste er eine Welle der Empörung aus und bei Amazon Prime hagelt es Kündigungen. Jeff Bezos ist ins Weltall geflogen – als Privatvergnügen. Doch damit nicht genug. Was er hinterher tat, ist ein Paradebeispiel für grenzenlose Selbstverliebtsheit.

Am 20. Juli 2021, dem 52. Jahrestag der ersten Mondlandung von Apollo 11, flog Amazon-Gründer Jeff Bezos für rund 8 Minuten ins Weltall. Natürlich hatte Bezos den Tag nicht aus Zufall gewählt. Auf seiner Spritztour an Bord des Shuttles „New Shepard“ begleiteten ihn sein Bruder und zwei weitere Weltraumtouristen.

Die Firma Blue Origin beförderte die Truppe in eine Höhe von mehr als 100 Kilometern über der Erdoberfläche. Hier befindet man sich per Definition im Weltall und weit genug von der Erde entfernt, dass Schwerelosigkeit eintritt. Dort durften die Passagiere auch kurz ihre Sitze verlassen. Man hörte sie jubeln und lachen.

Klimaschützer hatten sich schon vor Abflug empört und ausgerechnet, dass ein Raketenflug ins All den Energieverbrauch von 400 bis 600 Transatlantik-Flügen mit sich bringt. Tatsächlich wurde die „New Shepard“ mit Wasserstoff betrieben. Da kam also nur Wasser aus dem Auspuff. Wenn man die Herstellung dieses vermeintlich umweltfreundlichen Treibstoffs ignoriert und ebenso die Resourcen für das ganze Shuttle, dann war es bestimmt umweltverträglich.

Doch wer bezahlte eigentlich die Spritztour ins All? Bezos beantwortete die Frage überraschend ehrlich. Nach dem Flug erklärte der Multimilliardär: „Ich möchte jedem Amazon-Mitarbeiter und Kunden danken, denn ihr habt mir das alles finanziert.“

Rums! Diese Aussage schlug bei vielen Amazon-Kunden ein wie eine Bombe und auch die Mitarbeiter des Versandriesen dürften geschluckt haben.

Nun ist Amazon nicht gerade als Arbeitgeber des Jahres bekannt. Nicht einmal Steuern zahlt der Konzern – oder zumindest so wenig wie möglich, dank geschickter Standortwahl.

Bei vielen Kunden brachte Bezos‘ Dreistigkeit nun das Fass zum Überlaufen. Auf Facebook und Twitter entbrannte ein Shitstorm der Wut und bei Amazon Prime soll eine wahre Kündigungswelle ausgebrochen sein.

6 Kommentare

  1. Mein Gott,warum diese Aufregung?Wir alle finanzieren auch unsere Regierung mit unseren hart erarbeiteten Steuern und was die mit den Milliarden alles anfangen,ausser sich natürlich stets und staendig die Diäten zu erhöhen,da meckert auch niemand und wir alle nehmen es so hin und gehen immer wieder Wählen anstatt mal mit Nicht Wählen gehen zu zeigen,was man von unserer Regierungriege hält.Nirgendwo wird mehr gelogen als vor der Wahl😠

  2. Was habt ihr denn gedacht, wer die Gelder alle bekommt??? Man finanziert immer irgendwen wenn man einkaufen geht. Willkommen im Kapitalismus! Wo haben denn alle die sich aufregen bisher gelebt? In einer Blase? Eher denken Leute!

  3. Das SCHLIMMSTE ist, dass KAUM Steuern entrichtet werden!
    Diese STEUERHINTERZIEHER sollten endlich RICHTIG zur Kasse gezwungen und außerdem bestraft werden!

  4. „Das SCHLIMMSTE ist, dass KAUM Steuern entrichtet werden!
    Diese STEUERHINTERZIEHER sollten endlich RICHTIG zur Kasse gezwungen und außerdem bestraft werden!“ Ja genau im Hochsteuerland Deutschland..sollte vielleicht auch präventiv jeder erstmal bestraft werden!! Psychiatrie….

  5. Warum lässt man es zu, dass kaum Steuern bezahlt werden. Traurig, dass nur der kleine Mann zur Kasse gebeten wird. Aber die nächste Wahl kommt bestimmt!!!!

  6. Notgurt, es geht nur um die schädlichen „Drückeberger“!
    Deretwegen müssen die Anständigen so viel blechen!
    Es soll Politiker geben, die eingreifen wollen!
    Die EINEN sollen endlich Steuern entrichten, wie sich das „gehört“ und die ANDEREN entlastet werden!
    Das wäre Steuergerechtigkeit!
    Also: Die nächsten Wahlen kommen bestimmt!
    Aber WEHE, das ist bloß Geschwätz …

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