Amazon bald pleite: Jeff Bezos kündigt Insolvenz an

Diese Töne von Amazon-Gründer Jeff Bezos schlagen wie eine Bombe ein. Amazon steht vor dem Aus. Und man könne „nichts dagegen“ tun, verkündete Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Der Amerikaner aus New Mexico hat den Online Gigant 1994 in seiner Garage gegründet. Damals verkaufte er Bücher über das Internet. Doch Amazon wuchs schnell und machte Bezos zeitweise zum reichsten Mann der Welt. Doch der blieb und bleibt selbstkritisch, egal wie gut der Laden läuft.

Im Moment läuft Amazon auch gar nicht so gut. Nach einem Rekordjahr 2021 muss Amazon dieses Jahr eine Umsatzschlappe verkraften. Der Ukraine-Krieg und die Inflation machen sich bemerkbar, vielleicht auch, dass die Menschen es genießen, wieder in ein Shopping-Center zu gehen.

Aber nach nüchternen Beobachtungen ist Amazon deswegen längst nicht pleite. Von Insolvenz kann bei einem Umsatz von weit über 100 Milliarden Dollar noch eine Rede sein.

Doch laut Bezos ist das Ende greifbar nahe. Zuletzt erklärte Bezos 2018, dass Amazon „nicht too bis to fail“ sei. „Auch Amazon wird insolvent gehen. Wenn ihr euch die großen Unternehmen anschaut, liegt die Lebensdauer bei 30 Jahren plus“. Tatsächlich feiert Amazon in zwei Jahren sein 30stes Jubiläum. Man darf also gespannt erwarten, ob die Umsatzzahlen bis dahin tatsächlich weiter schrumpfen.

Diese Vorhersage macht Bezos übrigens immer wieder. 2017 schrieb er sogar in einem Brief an seine Shareholder von einem „quälenden und schmerzlichen Niedergang“ des Mega-Unternehmens. Um dies solange wie möglich hinauszuzögern, müsse man übrigens jeden Tag als „Day One“ betrachten, als ersten Tag, als Neuanfang, an dem man alle Energie in Wachstum steckt. Gleichzeitig mahnte er vor „Day Two“ – vor Stagnation und Irrelevanz, die unweigerlich zum Niedergang führen werde. Es gelte also „Day Two“ zu verhindern.

Doch Bezos glaubt nicht, dass man das ewig kann. Schon 2013 erklärte er selbstkritisch nüchtern: „Firmen haben eine kurze Lebensdauer … und auch Amazon wird es eines Tages nicht mehr geben“.

Ein Kommentar

  1. was für eine bescheuerte und aufreißerische Überschrift – stimmt natürlich mal wieder nicht – aber ehrlich gesagt, hätte ich kein Problem damit, wenn der Arbeitnehmerausbeuter Amazon endlich pleite gehen würde.

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