Amanda Knox heiratet in Astronauten-Kostüm

Genannt wird sie auch „Der Engel mit den Eisaugen“. Nun sind Hochzeitsfotos der einst als Mörderin angeklagten Knox aufgetreten. Sie und ihr Verlobter Christopher Robinson (37) gaben sich am 29. Februar erneut das Ja-Wort und die Hochzeit fand unter dem Motto „Galaxie und Weltall“ statt.

Statt eines traditionellen Hochzeitskleides jedoch trug Amanda Knox obenrum ein Dirndl und untenrum klassischen Schlabber-Look. Beides in gelb. Glitzer im Gesicht und Lichter im Haar durften bei der Space-Party natürlich auch nicht fehlen. Der Bräutigam war mit Statement-Brille und Streifen-Bart sowie jeder Menge Glitzer im Gesicht eindeutig auch nicht von dieser Welt.


Schon vor zwei Jahren gaben sich Amanda und Robinson schon einmal das Ja-Wort. Vergangenes Wochenende ließen es sich die Sci-Fi-Fans dann nicht nehmen, die Kostümkiste zu plündern und im Space-Look auf der Party zu glänzen.

Statt der typischen Geschenke wünschte sich das Paar übrigens schon vor der Party Geld, um das galaktische Fest überhaupt finanzieren zu können. Fremde und Freunde konnten auf ihrer Hochzeits-Homepage entweder 500, 1000 oder 2000 Dollar in die Space-Kasse einzahlen. Ein ganz schön teurer Spaß. Als Dankeschön für die zahlungsfreudige Hochzeitsgesellschaft gibt es ein Buch mit Liebesgedichten, das die beiden bald veröffentlichen wollen und dann auch jedem anderen Interessenten zur Verfügung steht.


Amanda Knox wurde 2009 als Angeklagte im Mordfall Meredith Kercher in Italien bekannt. Sie und ihr damaliger Verlobter Raffaele Sollecito sollen die britische Austauschstudentin in ihrem Zuhause ermordet haben. Nach vier Jahren im Gefängnis wurden beide 2013 wegen Mangel an Beweisen freigelassen. Seitdem lebt Amanda ein ruhiges Leben in Amerika. Was zum Zeitpunkt des Mordes von Meredith Kercher wirklich passiert ist, ist nach wie vor unklar. Nur Knox und Sollecito dürften wissen, was damals wirklich geschah und weshalb Kercher sterben musste.