Alfons Schuhbeck begeht große Straftat

Er ist einer der beliebtesten und besten Köche Deutschlands. Doch jetzt hat Alfons Schuhbeck deutlich über die Stränge geschlagen. Statt mit gutem Essen, macht der 70-jährige aktuell nämlich Schlagzeilen mit einer potenziellen Steuerhinterziehung.

Die Staatsanwaltschaft München hat gegen den Koch, der auch Buchautor ist, ein Strafverfahren eingeleitet und in diesem Zusammenhang auch seine Geschäftsräume durchsucht. Diesen Vorgang, der in den Medien bereits publik gemacht wurde, bestätigte Schuhbeck nun über einen Sprecher. Hierzu sagt er: „Ich werde sehr eng und sehr offen mit den Behörden zusammenarbeiten, um alle Vorwürfe zu entkräften.“
Wie die „Süddeutsche Zeitung“ nun auch berichtete, soll es sich bei den Vorwürfen um eine Summe von bis zu einer Millionen Euro handeln, die der Koch am Fiskus vorbei geschleust hat.


Bei den Ermittlungen sollen sämtlichen Erklärungen zufolge ausschließlich Schuhbecks Gastronomiebetriebe am Münchner Platzl unter die Lupe genommen werden. Hier, in der Nähe des Münchner Hofbräuhauses hat Schuhbeck verschiedene Betriebe angesiedelt.
Sonstige seiner Unternehmen wie Ladengeschäfte, der Party-Service und diverser Schuhbeck-Marken sollen kein Teil der laufenden Ermittlungen sein.
Übrigens ist er auch als Koch für die Spieler des FC Bayern München tätig.

Ob Schuhbeck sich tatsächlich im Bereich der Steuerhinterziehung strafbar gemacht hat, oder ob er gänzlich unschuldig ist, werden die Ermittlungen der Münchner Staatsanwaltschaft sicherlich ziemlich zeitnah ergeben.


Steuerhinterziehung jedenfalls ist in Deutschland kein Kavaliersdelikt. Abhängig von der Schwere der Tat, das heißt, abhängig von der Höhe der unterschlagenden Summe, kann die Konsequenz in Deutschland bei einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis hin zu zehn Jahren liegen.