Alec Baldwin spricht erstmals über Todesschuss

Rund eine Woche ist es her, dass Kamerafrau Halyna Hutchins am Set des Westernfilms „Rust“ von Schauspieler Alex Baldwin erschossen wurde. Baldwins Filmwaffe war mit einer echten Kugel geladen – und niemand wusste davon.
Seit dem Vorfall ist Baldwin mit seiner Frau Hilaria und den gemeinsamen sechs Kindern im US-Bundesstaat Vermont untergetaucht. Doch jetzt stellt er sich erstmals mitten auf offener Straße den Fragen von Reportern und Fotografen.
„Ich kann keine Fragen zu den Ermittlungen beantworten. Das kann ich nicht“, stellte Baldwin jedoch sofort klar.

Wie er erklärt, erlaubt ihm das für die Untersuchung zuständige Sheriff Department in Santa Fa in New Mexico nicht, etwas zu den Ermittlungen zu sagen.


Stattdessen gab der 63-Jährige jedoch einen emotionalen Einblick in seine derzeitige Gefühlswelt: „Sie war meine Freundin. Sie war meine Freundin.“ Er und die 42-jährige Kamerachefin hätten sich von Beginn an bestens verstanden. „Wir waren ein gut eingespieltes Team, das zusammen einen Film drehte, als dieses schreckliche Ereignis geschah“, erinnert er sich.

Und auch zu dem schrecklichen Unfall selbst äußert sich Baldwin: „Es gibt von Zeit zu Zeit Unfälle an Filmsets, aber nichts dergleichen. Dies ist ein einmaliges Ereignis unter Billionen, ein einmaliges Ereignis unter Billionen“.
Vor allem um Hutchin’s Witwer mache sich Baldwin besonders große Sorgen. Ihn und den neunjährigen Sohn der beiden traf er kurz nach dem Vorfall in einem Hotel in Santa Fe und hat seit dem auch dauerhaften Kontakt zur Familie. „Dieser Mann ist überwältigt von Trauer“, so der Filmstar.


Für die Zukunft wünscht sich Baldwin ein Umdenken bei Waffen am Set und neue Sicherheitsvorkehrungen. „Ich würde es extrem begrüßen, wenn Schusswaffen künftig nur noch begrenzt an Filmsets zum Einsatz kommen. Wie viele Kugeln wurden schon in den letzten 75 Jahren dort verschossen? Das ist Amerika“, so der 63-Jährige.

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