Abschied von ZDF-Gigant: Berühmter Moderator heute zum letzten Mal auf Sendung

Er ist 66 Jahre alt und erklärt Millionen Zuschauern täglich, was auf der Welt passiert. Heute tut er das zum letzten Mal. Der berühmte „heute journal“-Moderator Claus Kleber hat am Donnerstag-Abend seine letzte Sendung. Sein Nachfolger steht bereits fest.

Im Juni kündigte Claus Kleber seinen Abschied vom „heute journal“ an. Jetzt ist es so weit. Nach etwa 3000 Sendungen wird der 66-Jährige heute zum letzten Mal im ZDF-Studio stehen. Ab 1. Januar 2022 geht der berühmte Anchorman in Ruhestand.

Als Nachfolger von Kleber wird zunächst Christian Sievers (51) die Moderation übernehmen und sich mit Marietta Slomka (52) abwechseln. Außerdem bleiben Bettina Schausten (56) und Co-Moderatorin Gundula Gause (56) dem Publikum erhalten.

Kleber moderierte das „heute journal“ seit vielen Jahren und wirkt seit 2009 auch bei der inhaltlichen und konzeptionellen Weiterentwicklung des Nachrichtenmagazins mit. Mehrfach wurde er mit Preisen für seine Arbeit ausgezeichnet. So erhielt Kleber unter anderem 2013 die Goldene Kamera für „Beste Information/Bester Anchorman“.

Der im baden-württembergischen Reutlingen geborene Moderator begann seine Journalismus-Karriere 1971 beim „Kölner Stadt-Anzeiger“. Nach seinem Jurastudium wurde er schließlich beim Südwestfunk (SWF) festangestellt. Ein Jahr später zog Kleber nach Washington und arbeitete dort als Hörfunkkorrespondent für den SWF. Am 11. September 2001 berichtete Kleber für die ARD live über die Terroranschläge am World Trade Center. Auch alle wichtigen Details zum Flugzeugabsturz nahe Pittsburgh erklärte Kleber dem deutschen Publikum. 2002 zog Kleber nach London, um für das dortige ZDF-Studio zu arbeiten. 2003 übernahm er dann die Leitung und Moderation für das „heute journal“. 2009 übergab er die Leitung, blieb aber erster Moderator der Sendung. Auch bei Auslandsreportagen war Kleber immer wieder im Einsatz und live vor Ort. Die „Süddeutsche Zeitung“ schätzt, dass Kleber zuletzt etwa 500.000 Euro pro Jahr verdiente.

Ein Kommentar

  1. Ein Propagandist geht der nächste kommt.
    Vom neutralen Journalismus weit entfernt, auf Medial korrekter Linie unterwegs wie alle.

    Sie wissen welche Linie sie vertreten müssen und werden danach ausgesucht.

    Sie wissen einfach nicht mehr was ihre Aufgabe ist. Nicht manipulativ berichten nicht werten.

    Neutral die Dinge beschreiben. Der Bürger darf sich eine Meinung bilden.

    Wenn mal der private politisch Einsatz so gut bezahlt würde .

    Nein, die werden noch, in jeder Weise behandelt, wenn die Nase nicht passt.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.